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Joan's Forum

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 Erfahrungen
joan Offline

Moderation


Beiträge: 574

28.04.2007 13:27
illusionäre Wirklichkeit ist die absolute Freiheit antworten

Kopie von: http://www.efreitag.com/phpBB2/viewtopic.php?p=6545#6545

In Antwort auf:
Die Anerkenntnis der illusionären Wirklichkeit ist der Durchbruch in die absolute Freiheit!
mhmmm,koenntest du das naher erlaeutern ?
ist es nicht so das das auch wenn man das ganze spiel durchschaut hat,es nicht unbedingt zur freiheit fuehrt,erstmal ?
theorie und praxis sind doch schon zwei verschiedene paar stiefel.
aber du sagtest ja es ist der durchbruch,oder sollte es nicht heissen das es die moeglichkeit zu einem grandiosen durchbruch ist ?




Wir sind Alle zur Zeit Menschen, die darüber reden wie es ist als Fisch im Wasser zu schwimmen, während wir die dicken rot-weißen Styroporrettungsringe um den Bauch tragen! Da bin ich keine Ausnahme!
Trotzdem wage ich zu behaupten, dass jede Suche endet, wenn man glaubt das Gesuchte gefunden zu haben bzw. wenn es sich herausstellt, dass das Gesuchte nie verschwunden ist - nur man hatte es einfach nicht gesehen. Das bedeuetet nicht zwangsläufig mit der Situation: Ende der Suche umgehen zu können.

Ich setze jetzt voraus, dass das Ende der Suche dann eintritt, wenn die Erfahrung der "Illusion" geschieht und sich dadurch herausstellt, dass es nichts anderes als diese Illusion gibt. Beispiel: Du schaust in die Sonne und du siehst sie - glaubst du. Alles was du "siehst" ist eine neuronale Wahrheit. Niemand hat in seinem ganzen Leben jemals die Sonne, die Welt oder sonst etwas "gesehen". Das gilt für alle Wahrnehmungen.

Aber da wir ja trotzdem schon lange recht bequem damit leben, ist die Erkenntnis angebracht: Das ist unsere Natur! Wo immer sich das, was wir als "uns selbst" bezeichnen befindet, entsteht eine solche neuronale Wahrnehmung - selbst in immateriellen "Geistkörpern". Diese Wahrnehmung ist der Kontrast in dem wir uns als Person erkennen. Ohne diese Dualität von ICH und WELT, wäre uns eine körperlich umrissene Gestalt gar nicht möglich.

Die nächste Erkenntnis wäre dann:
Wenn es "nur" von meiner Wahrnehmung abhängt, welche WELT ich erlebe, dann darf ich nicht mehr behaupten, dass es eine WELT ausserhalb meiner Wahrnehmung gibt, sondern nur noch, dass ICH EINE WELT ERLEBE.

Und weiter kann ich daraus ableiten:
Da es keinen Beweis für eine eigenständige Wirklichkeit meiner erlebten Welt gibt, ist sie NICHT wirklicher als die Welten meiner Träume, Visionen, Halluzinationen und Exstasen. Die einzige Wirklichkeit ist die Wirklichkeit meiner Wahrnehmung.

Daraus folgt zwangsläufig:
Da meine Wahrnehmung eine neuronale Offenbahrung elektro-chemischer Prozesse ist, die das Spiel von "MIR SELBST" hervorbringt, ist mein Wesen: Ein sich selbst beobachtendes Bewusstsein. Und so wie der in dieser Realität hervorgebrachte physische Körper sich an die hier geltenden physikalischen Gesetze hält (die ich ja auch für diese WELT definiert habe), und irgendwo in Maß und Zahl endet, so endet mein Wesen dort, wo es kein Bewusstsein mehr gibt - bzw. an der Stelle, an der ich mir die Transzendenz von Bewusstsein nicht mehr vorstellen kann.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, nicht bewusst zu sein, denn dann wäre ICH nicht mehr existent.

Was wir aus der Freiheit machen, die sich aus diesen Erkenntnissen ergibt, jedem selbst überlassen. Wir können weiterhin versuchen unser Spiegelbild zu schminken, dem Geld nachjagen, gesund zu werden und uns im allgemeinen dieser Traumwelt hinzugeben. Wir können aber auch versuchen, mit Hilfe unserer rationalen Fähigkeiten, zu ergründen wie wir die beste WELT für uns wahrnehmen können. Was wir dazu tun müssen eine WELT zu kreieren, die mehr unserer subjektiven Individualität entspricht. Es kann sein, dass sich wieder viele "ICH SELBST" zusammenfinden um so e ne neue kollektive Welt zu erschaffen. Es kann aber auch ein "Alleingang" werden. ICH SELBST hat einen unantastbaren und grenzenlosen freien Willen - aber auch eine unantastbare und grenzenlose Verantwortung gegenüber allem, was es hervorbringt.

alles liebe
Joan

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