Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Joan's Forum

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 407 mal aufgerufen
 Resonanz-Substanzverreibung
joan Offline

Moderation


Beiträge: 574

09.01.2008 11:37
Syntropie & Entropie in der Verreibung antworten
In Antwort auf:
Wird die Verreibung in der richtigen Geisteshaltung vollzogen, also in einer achtsamen Stille des Geistes, wirken die aus dem verriebenen Stoff freigesetzten Bewusstseinswellen wie ein, in einen stillen Teich, geworfener Stein. Der Verreibende kann so in Resonanz mit dem, den
Stoff ausmachenden, Bewusstsein kommen. Diese Resonanz ist eine Begegnung auf einer direkten und persönlichen Art.


Ich möchte mich mal darauf beziehen und selbst auf die Gefahr hin etwas zu wiederholen, einige meiner Erkenntnisse preisgeben:

Es gibt keine "Bewusstseinswellen" - auch wenn ich das Wort selbst verwendet habe.
Das ist nur eine meiner Umschreibungen gewesen, um etwas vorstellbar zu machen. Ein genaueres Bild über das, was bei der Verreibung passiert ist Folgendes:

(das stammt aus meinem MRSV Vortrag am 6.1.08 in Aachen Paracelsus Heilpraktikerschule)



Zuerst der Begriff Syntropie: Wenn wir aus einem Haufen Puzzleteile ein Bild zusammensetzen, dann verwandeln wir "Entropie" (die Physiker mögen mir die Ungenauigkeit verzeihen) in Syntropie. Wir strukturieren das "Chaos", das sich ergibt, wenn wir Materie sich selbst überlassen. Das Bild wird sich nur zusammensetzen, wenn wir unsere eigene Fähigkeit "Syntropie zu geben" auf dieses Chaos anwenden.
Beispiel:
Wir können den Puzzleteilehaufen so lange schütteln wie wir wollen, es wird sich innerhalb unserer Lebenszeit kein (vollständiges) Bild daraus ergeben. Setzen wir aber unser Wissen und unser Formverständnis ein, strukturiert unser Wissen etwas für uns Erkennbares. Dieses Etwas ist das Bild. So entsteht im Prinzip jedes Objekt in unserer Welt: transzendentes Bewusstsein fliesst und erschafft dabei zuerst Materie (die Puzzleteilchen) und im weiteren Fluss, immer höher entwickelte Strukturen, die mit diesen vorher geschaffenen Objekten arbeiten.
Syntropische Objekte sind sehr empfindlich und fallen schnell wieder in das Chaos zurück, wenn die syntropische Struktur nicht laufend aufrechterhalten wird. (unser Körper verwest, wenn sich das Bewusstsein daraus endgültig zurückzieht und das tut es, wenn wir zB. unsere Körpertemperatur nicht mehr aufrechterhalten können)



Um zu verstehen was bei der Verreibung wirklich passiert, müssen wir uns einer Metapher bedienen:
Als am Anfang das menschliche Bewusstsein geboren wurde, noch bevor es irgendein Objekt - auch kein Universum - gab, dehnte sich diese transzenente "Energie" schlagartig aus. Unsere Physiker "sehen" diesen Moment als Urknall an, auch wenn sie selber merken, dass da einiges an ihrer Logik nicht stimmen kann.
Alles was wir von unserem Universum "wahr" nehmen ist die Wirkung dieses Bewusstseins. Wir nehmen heute mit all unseren Möglichkeiten ca 13,6 Milliarden Jahre wahr, die wir als Evolutionsgeschichte des Menschen kennen.
Im Schnellgang:
Wir wissen das zuerst Elektronen entstanden, dann kollidierten sie zu schwereren Subatomaren Teilchen, dann wurden sie zu Atomen zusammengeschmolzen; die Elemente und Moleküle entstanden......
Und dann kristallisierten diese Elemente. Sie wurden zu Kristallen - manche so wie wir uns Kristalle eben vorstellen und andere wie zB. Wasser so, das es uns heute noch schwer fällt einen "Kistall" darin zu sehen.
Die Kristalle bildeten die Grundlage für Zellen, die wiederum die Basis für Algen und Kleinstlebewesen, dann Saurier, Säugetiere, Primaten bis hin zum Menschen waren. Und wer das Bild aufmerksam zu Ende betrachtet, wird finden, dass mit dem Menschen noch nicht das Ende der Spirale erreicht ist.
Aber nun sind wir schon mal da, Hier und Jetzt und machen uns Gedanken was in der Verreibung passiert. Da hat unser Bewusstsein vor irrsinnig langer Zeit einen Sandkasten für sich selbst gebaut, in dem es heute als Mensch spielt.
Das Spielen sind in der Verreibung so aus, dass die Syntropie, die es vor 4 oder 5 Milliarden Jahren in die Materie gesteckt hat, bis heute darin kristallisiert ist. Sie ist da aufgehoben wie in einem Buch. Die kosmischen Kräfte, die die Materie schufen, haben ihr "Wissen", ihre Fähigkeiten in jeden einzelnen Kristall hineingegeben - und da schlummert er nun ..... und wartet (Gott schläft im Stein )

Bei der Verreibung löst sich diese kosmische Syntropie wieder aus dem Kristall, weil der ja auf dem Rückweg in den entropischen Tod, ins Chaos ist. Während sein Weg über die Aufgabe seiner Formen, stufenweise zurück führt, in Bruchstücke, Moleküle, ja fast bis zu einzelnen Atomen, werden die "strukturgebenden" Energien, die diese Formen aufrechterhielten ausgelöst.
Da Energie, lt. unserer eigenen Physikerfindungen, NICHT zu VERNICHTEN ist, sondern nur umgewandelt werden kann, müssen sie wieder zu transzendentem Bewusstsein werden.
Diese "Bewusstseinsnetze" sind das, was ich früher "Bewusstseinswellen" nannte. Diese Netze sind eher den Mandalas ähnlich, die in allen Hochreligionen der Welt existieren, als physikalischen Wellen. Es sind "Bewusstseinsstrukturen" höchster Symmetrie und Ästhetik. Wir haben für diese Strukturen kein anderes Sinnesorgan als unser gesamtes So-Sein. Da aber unsere Gesamtheit höher strukturiert ist (syntropisher ist), als jede noch so komplexe Materie, sind wir in der Lage diese Informations/Bewusstseinsstrukturen zu "verstehen". Jedoch nicht im üblichen Sinn des rationalen Reflektierens, sondern im ganzheitlichen Erfahren. Diese frei werdenden "Energie"-Strukturen erfassen uns als Ganzes (in allen Erfahrungsdimensionen), denn auch wenn sie weniger komplex strukturiert sind als wir, haben sie eine deutlich höhere Kraft. (vielleicht gibt es einen Zusammenhang: je einfacher eine Struktur ist, desto heisser kann sie werden ohne zu zerfallen und je komplexer eine Struktur wird, desto niedriger muss ihre Gesamttemperatur sein, damit sie nicht zerfällt. 37°C)

Diese Strukturen steigen quasi auf und erzeugen in unserer meditativ erzeugten Stille Muster (im Geist), die uns als Gedanken, Bilder und Visionen bewusst werden. Daher kommt die große Ähnlichkeit, die die Substanzen bei allen erzeugen. Es ist immer das gleiche "kosmische Wissen", das da aufsteigt und zurückkehrt in die allumfassende Transzendenz.
Während der Verreibung stirbt also ein Teil des alten Geschaffenen und kehrt zurück zu seinem Ursprung, während wir als das neue Geschaffene, diese Informationen erfahren und mühelos verstehen - zumindest bis zur C4 Stufe.
Da bisher noch nie negative Erfahrungen aufgetreten sind, sondern immer Freude, Dankbarkeit und ein unbeschreiblich "tiefes Erkennen", gehe ich davon aus, dass wir in der Verreibung eine Art Gnadenakt vollziehen. Eine "Erlösung" im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich höre jetzt mal auf, denn das Referieren über dieses Thema bringt mich zur Zeit immer etwas aus der Balance .....
meine email ist ja bekannt und ich werde diesen Thread jetzt öfter beobachten.

alles liebe
Hans

alles liebe
Joan

Meine anderen Postings:
http://joans-coaching.jimdo.com/home
Besuche auch mal: www.reset-center.de

 Sprung  
Besuche auch meine Website: Joans-Coaching
Xobor Ein Kostenloses Forum von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen