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Joan's Forum

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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 308 mal aufgerufen
 Erleuchtung
joan Offline

Moderation


Beiträge: 574

22.12.2005 22:35
Halogenbirnen und andere Geschichten antworten
Da war mal eine Halogen-Glühbirne, die leuchtete und strahlte und in ihrem Licht sah sie plötzlich etwas. Sie kniff die Augen zusammen und analysierte was das wohl war. Dabei entdeckte sie immer mehr von den Dingen und sie ging immer weiter in die Tiefe der Dinge und folgte ihrem Wissenshunger. Sie entdeckte vieles. Nützliches und Unnutzes. So auch das das Licht, welches ihr zum Sehen diente immer aus der gleichen Richtung kam. Sie sah sich um, aber da waren nur die Dinger, die sie immer schon kannte und die warfen Schatten, so dass sie im Dunklen stand. Sie entschied sich daraufhin dem Licht entgegen zu gehen, anstatt ihm zu folgen und was glaubst Du wie die Geschichte ausgegangen ist?
Plötzlich, als das Licht schon sehr hell und der letzte Schatten, des letzten Dings umgangen war, da erkannte sie das sie in ihrem eigenen Licht stand. Das es schon immer so gewesen war und ihre ganze Reise durch die Dingwelt dadurch entstanden ist, das sie neugierig war.
Jetzt sah sie sich strahlen und scheinen und heisse Tränen der Erkenntnis rannen über ihr Gesicht und verwandelten ihr gleissend weisses Halogenlicht in ein perlmuttfarben - mildes Strahlen, das fortan wie ein großes Lächeln in die Dingwelt schien.........
alles liebe
Joan

Gast
Beiträge:

11.01.2006 21:08
#2 RE: Halogenbirnen und andere Geschichten antworten

Stell Dir vor Du bist irgendwo. Dieses Irgendwo ist angefüllt mit kleinen Glöckchen. Die Glöckchen sind überall. Gerade so eng beieinander, dass ein jedes für sich klingen kann. Der Abstand zwischen ihnen ist sehr klein. Sobald Du Dich durch dieses Irgendwo hindurch bewegst, ist es unumgänglich, dass die Glöckchen angerührt werden und klingen. Da es so viele sind, entsteht ein gigantischer Klang. Es ist Dir unmöglich Dich in dem Irgendwo zu bewegen ohne an irgend eines der Glöckchen zu stoßen. Nur wenn Du bewegungslos verharrst, nimmt der Klang ab, weil dann kein Glöckchen mehr bewegt wird.
Wenn Du aber ganz still bist, dann stellst Du fest, dass Du selber aus Milliarden von Glöckchen bestehst, die immer weiter klingen. Deine inneren Bewegungen bringen sie zum Schwingen und wie Du ihrem Klang so zuhörst dehnt sich das Irgendwo derartig aus, das Du selbst Dich ganz tief in Dir befindest. Und nun siehst Du, dass es da nichts anderes gibt wie Glöckchen. Gerade so wie das Irgendwo, das Du soeben verlassen hast. Jetzt verklingt der Klang und es ist Stille, denn Du bist nicht mehr ein Haufen klingender Glöckchen, sondern Bewegungslosigkeit. - Stille –
Du denkst darüber nach und schon beginnen die ersten Glöckchen wieder zu klingen, die Bewegung Deiner Gedanken haben sie angerührt. Das Klingen schwillt an, weil Du es hörst und das Hören bewegt wiederum neue Glöckchen und der Klang ergreift Dich und schwillt an und an und an. Die Schöpfung klingt und schwingt und Du bist die Ursache. Dein Lebenstanz lässt die Zeit vergehen und den Raum entstehen.
Brama Nada – die Welt ist Klang

Und weil Du die Symphonie Deines Lebens so gut kennst. Jede Phrase, jeden Ton, jeden Paukenschlag auf die Sekunde genau kennst, bist Du wieder in Deiner Dir gewohnten Welt. Deiner Kreation, der Ausdruck Deiner Existenz, denn Du bist Bewegung, das Licht. dass die Schöpfung sichtbar werden lässt.

PS: und die Kopfakrobaten mögen nun die Glöckchen als 6,62 * 10^-34 j/s (das Plancksche Wirkungsquant) ansehen und haben was zu denken!

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