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Joan's Forum

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 Erleuchtung
joan Offline

Moderation


Beiträge: 574

27.05.2009 17:23
wenn du erwachst, dann wundere dich nicht ..... antworten


....wenn du also hier erwachst, dann wirst du aus deiner Sicht quasi einen „luziden Traum“ erleben. Einen Traum, in dem du alle deine Fähigkeiten und dein volles Bewusstsein erhältst. Du wirst anders sein, als andere Menschen, obwohl du im gleichen biologischen Körper stecken wirst. Es ist eben so, dass sich in dieser Verdichtungsebene deines Wesens, an den Resonanzstellen Materie anlagert und so die lebenden Körper entstehen. Es ist klar, dass du hier niemandem anderen begegnen wirst als dir selbst. Dein Traum ist dein Traum und alles darin ist von dir kreiert. Alles was darin geschieht, entstammt deinem Drehbuch und alle Chancen gibst du dir selbst.

Eine der Grundübungen um in einem Traum aufzuwachen, ohne den Traum abrupt zu beenden, ist, achtsam zu sein. Dinge zu beobachten und ihre verborgenen Gemeinsamkeiten zu entdecken. Du kannst diese Methode jetzt verwenden. Frage dich so oft wie möglich am Tag, wenn du glaubst wach zu sein, ob du träumst. Frage das fünf bis zehnmal. Versuche dir dabei intensiv vorzustellen, dass du dich in einem Traum befindest, dass also alles, was du wahrnimmst, einschließlich deines eigenen Körpers – „bloß“ geträumt ist.
Achte bei der Überprüfung der Frage auf alles, was augenblicklich geschieht und verknüpfe es im Geiste mit der unmittelbaren und ferneren Vergangenheit. Ist da etwas Ungewöhnliches? Hast du gar Erinnerungslücken? Stell dir die Frage immer in Situationen, die auch für Träume charakteristisch sein könnten, oder wenn du dich spontan daran erinnerst. Also immer, wenn du etwas Überraschendes oder Unwahrscheinliches erlebst. Und immer, wenn du dich in einer extremen Gefühlssituation befindest. Falls du dann noch Zeit, Gelegenheit oder Lust dazu haben solltest. Traumerlebnisse setzen sehr plötzlich ein. Vor Beginn der Handlung gibt es in der Regel kein Gestern, sondern eine Lücke. Diese Lücke entsteht dadurch, dass dein Bewusstsein transformiert, wenn es in den Traum „gezogen“ wird. Diese Lücke zeigt sich durch plötzlich springende Sekundenzeiger einer Uhr, oder einer völlig anderen Uhrzeit. Auch gibt es Kontinuität nur in deiner Vorstellung. Wenn du also bemerkst, dass sich Dinge z.B. Aussagen auf Plakate sich beim zweiten Hinsehen verändert haben und es beim dritten Hinsehen wieder tun, dann glaube nicht , dass du spinnst, sondern du hast in diesem Augenblick ein Quäntchen mehr „hyperreales“ Bewusstsein in dir. Nutze es, in dem du es als Brücke für den wartenden Rest verwendest und sofort folgende Übung machst:

Lenke Deine volle, ungeteilte Aufmerksamkeit in die geometrische Mitte deines Gehirns. Dort, in der Mitte, auf der Schnittlinie zwischen Stirnmitte und 1.Halswirbel und der geraden Linie zwischen den Ohrmitten ist die Zirbeldrüse lokalisiert. Stelle sie dir wie einen geschlossenen Tannenzapfen vor, der übersät ist mit goldenen Harztropfen.
Mit voller Aufmerksamkeit höre, welche Töne sich in diesem Punkt einstellen. Nach eine Weile wirst du Töne hören, in verschiedenen Tönhöhen und unterschiedlichen Abständen. Zuerst wirst du aber wahrscheinlich nur das Rauschen gelegentlicher molekulare Geräusche in den Ohren hören. Lass dich nicht entmutigen, mit der Zeit stellt sich definitiv ein Klang ein.
Dieser Klang wird direkt vom Gehirn wahrgenommen und nicht durch die äußeren körperlichen TraumOhren! Du hörst dich dann selbst, wie deine bewusste Energie diesen physischen TraumKörper durchfließt. Du solltest deine ungeteilte Aufmerksamkeit auf den Ton mit der höchsten wahrnehmbaren Frequenz richten und dir vorstellen, wie diese Energie den Tannenzapfen öffnet, so dass er seine Schuppen weit öffnet und alles herausfließt was darinnen ist.

Dies ist das Tor, dass du öffnen musst, um komplett in diese Realität zu kommen. Alles andere geschieht dann von allein. Wenn du deine Augen nach solch einer Meditation öffnest, kannst du möglicherweise deine Umgebung mit flammendem Licht erfüllt finden. Am Anfang kann Ton und Licht in einem beschränkten Teil des Kopfes erscheinen; höchstwahrscheinlich in einem der Ohren. Du solltest diesem Ton dann nicht folgen, sondern wieder ganz wach und achtsam auf die dich umgebende Realität achten.

Es macht für dich keinen Sinn deine Zuflucht in der Informationsbeschaffung in dieser Realität zu suchen. Du hast alle diese Informationen schon. Die ganze Wissenschaft, alle spirituellen Techniken, deine hier erworbenen Erfahrungen – sie alle stammen von dir! Sie sind die Materialisation dessen, der du bist. Was dir fehlt ist der Zugang zu deinem vollen Bewusstsein, um das vollständig erfahren zu können.

Es sollte dir also daran gelegen sein dein Bewusstsein zu entwickeln, deine Fähigkeit, deine höheren Funktionen wieder zu entdecken, denn dies kann niemand anderes für dich tun. Dazu kannst du alles verwenden, woran du glaubst, doch besser ist es, die effektivste und schnellste Methode zu verwenden die du kennst: Sehnsucht und Liebe! Aber hier musst du aufpassen! Nicht die Sehnsucht nach den Dingen dieser Welt ist gemeint, auch nicht die weltliche Liebe, sondern deine Sehnsucht nach Vollständigkeit und die Liebe zu dir. Dein unumstößlicher Wunsch hier sein zu wollen, wird die Barriere sprengen, die sich zwischen deiner Wirklichkeit und der biologischen Existenz befindet. Du darfst dich hier nicht täuschen lassen! Diese Realität lässt viele Dinge so erscheinen, wie sie gar nicht sind. Denk nur noch einmal an die Verzerrungen, die durch die Transformation geschehen. Du musst mit jeder Faser deiner hiesigen TraumExistenz wünschen, in diesem Traum zu erwachen und musst ebenfalls hier so handeln, um es zu begünstigen. Dann wird es geschehen. Und mit dir bei allem! Herzlichen Glückwunsch – du hast es geschafft!

Doch eines noch: Bei solchem Tun kommt es im Allgemeinen eine Überflutung von tiefen, intensiven Emotionen und Gefühlen, was hier gewöhnlich als hochenergetisches, dramatisches Geschehen erlebt wird. Du hast das Gefühl von etwas ungeheuer Bedeutsamem, dem Erleben einer spirituelle Erfahrung, oder einer mystische Vereinigung. Das ist zwar wahr, aber es ist ebenso wahr, dass dies nur ein Übergangszustand in einer TraumRealität ist. …
Nimm es also als nicht so tragisch an, wenn an einem bestimmten Punkt der Übung, sich dein HerzZentrum öffnet, und du von Freude, Glückseligkeit und Liebe überflutet wirst. Wenn es die ersten Male passiert, dann wird es die Verbindung zu deinem höheren Sein unterbrechen und du wirst für eine gewisse Zeit hier, in dieser Realität aufgehen. So lange, bis das eingeströmte Bewusstsein wieder in den Normalzustand gefunden hat. In dieser Zeit wirst du dir entrückt und vorkommen und das Gefühl emotionaler Freiheit haben, manchmal begleitet von schönen Gedanken, Bildern und Visionen. Dein Herz ist dann voller Liebe und Mitgefühl, sich selbst und anderen gegenüber. Du siehst vielleicht Licht in verschiedenen schönen Farben und Intensitäten, oder du glaubst aus Licht zu bestehen. Du erkennst vielleicht: "Ich bin das Licht." …

Drum sei gewarnt: Das Einströmen in diese Realität birgt auch kritische Situationen. Die Biologie ist ein empfindliches Gleichgewicht aus ungezählten Faktoren. Die innerer Entwicklung und die damit verbundenen Chakra Erfahrungen sind allesamt Versuchungen. Du kannst nach diesen TraumErfahrungen süchtig werden und deine Sehnsucht nach Ganzheit vergessen. Dein Prozess essentieller Entwicklung wird unterbrochen, die Melatoninproduktion wird versiegen und du wirst wieder in einer Wirklichkeit aufwachen, die von hier aus nicht einsehbar ist! Diese süchtig machende Qualität der Chakra Dimension findet man bei Menschen, die nach hohen Erregungsniveaus süchtig sind. Sorge also dafür, dass sich dein Erwachensprozess in aller Stille vollzieht, mitten im Alltag, ohne besondere Publicity oder Aufregung und wenn du dich dadurch mal schlecht oder krank fühlst, dann geh zu einem deiner TraumÄrzte!

Wenn du spürst, dass du bis in dein Herz Chakra eingedrungen bist, dann nutze es, um zur Erfahrung essentieller Präsenz zu gelangen, denn wenn du dir erlaubst, über Glanz und Erregung hinaus in die tiefere, ruhigere und feinstofflichere Präsenz deines Herzens zu schauen, dann beschleunigt sich der Prozess. So sehr freuen wir uns über eben deine Präsenz! Das HerzZentrum, ist mit der Erfahrung des Mitgefühls verbunden. Hier dann sind Erregung, Glanz und Drama des Herz Chakras verschwunden. Stattdessen empfindest du Leere im Brustkorb. Deine ganze Brust wird sich anfühlen, als wäre nichts mehr da. Es ist nichts übrig, außer einer sehr klaren, friedlichen und stillen Leere. Du fühlst es, als geschehe da nichts, aber es ist offen und hell. Wenn du aufmerksam bist, wirst du bemerken, dass diese friedvolle Leere von einer sehr feinen und feinstofflichen Präsenz durchdrungen ist, die so fein und subtil ist, dass sie normalerweise von jemandem, der diese Erfahrung macht, übersehen wird. Übersieh sie nicht! Du empfindest ein feines und besonderes Mitgefühl, für dich selbst und für andere.

Wenn du noch aufmerksamer bist, wirst du merken, dass keine Emotion mehr da ist. Es gibt nicht die geringste emotionale Entladung mehr. Wundere dich nicht, sie wurden ersetzt durch etwas, was hier "liebevolle Güte" genannt wird. Wenn du untersuchst, woraus diese "liebevolle Güte" besteht, dann wirst du immer mehr feststellen, dass es dich an dein Selbstgefühl außerhalb dieses Traums erinnert. Du wirst kaum in der Lage sein, diesen Zustand in normalen Worten zu sprechen. Wenn du nach Worten ringen musst, um auszudrücken, was du genau fühlst, wie du bist, dann schweig und wisse: Ich erwache!
Lass dieses Wissen in dir wirken und es wird dich auszeichnen, ohne dass du ein Wort sagen müsstest. Und solltest du es doch formulieren müssen, dann erinnere dich daran, dass du ein Meister der „dritten“ Sprache bist!

Was immer dir geschieht, du erlebst dich selbst. Das ist nicht nur hier so, sondern überall. Deshalb gibt es keinen intelligenten Grund woanders hinzugehen. Selbstverständlich steht es dir frei zu kommen und zu gehen so oft du willst, denn dein Wille ist wirklich frei. Es wäre jedoch super, wenn du für immer bleiben würdest. Und bevor ich dich jetzt deinem Schicksal in dieser Welt überlasse, die bereit ist für dich, möchte ich dich bitten, den saloppen Ton, mit dem du deine Selbstgespräche führst nicht abzulegen.

Es tut so gut, die verstaubte Ernsthaftigkeit abzustreifen. Du musst keine alten Schinken mitbringen, in denen das Wissen der Erdzeitalter verzeichnet ist. Es ist alles komplett da, wenn du da bist. Darauf freue ich mich, denn dann kann ich mir endlich einmal selbst die Hand geben und mir auf die Schulter klopfen. Oder du mir? Wer klopft, wer ist der Geklopfte?

Ich glaube es ist Zeit diesen Auszug aus "Dein Lebensuniversum" öffentlich zu machen!

alles liebe
Joan

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