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Joan's Forum

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 Meditation
SatchiAnanda Offline




Beiträge: 2

06.06.2009 23:43
1-2-3 Ich Bin antworten

Das 1-2-3 Gottes (Tausche das Wort Gott gegen Dein Wort aus, wenn du ein anderes hast!)

Du kannst Gott in jedem Augenblick als dritte Person "Es", als zweite Person "Du/Ihr" oder als erste Person "ich" erleben. Sprich einfach still für dich die folgenden Sätze und erlaube jeder Perspektive sich langsam in dir zu entfalten.
Ich betrachte Gott als alles, was entsteht. Als die große Vollkommenheit dieses und jeden Augenblicks.
Ich sehe Gott kommuniziere mit Gott als unendliches "du/Ihr", das mich beschenkt mit allem Segen und vollkommener Vergebung, und dem ich unendliche Dankbarkeit und Hingabe darbringe.
Ich ruhe in Gott als meinem eigenen Zeugen und meinem eigenen ursprünglichen Selbst, dem Großen Verstandesgeist, der eins ist mit allem und in diesem immer gegenwärtigen, leichten und natürlichen Zustand lebe ich meinen Tag.
Werde aufmerksam auf dein augenblickliches Gewahrsam. Nimm alles wahr, was in deinem Gewahrsam entsteht: die Bilder und Gedanken, die in deinem Verstand entstehen, die Gefühle und Empfindungen, dei in deinem Körper entstehen und die unzähligen Gegenstände um dich herum im Raum oder in der weiteren Umgebung. All das sind Objekte, die in deinem Gewahrsam entstehen.
Denke jetzt daran was vor fünf Minuten in deinem Gewahrsam war. Die meisten Gedanken haben sich verändert, die meisten Empfindungen haben sich verändert und wahrscheinlich hat sich auch deine Umgebung verändert. Aber etwas hat sich nicht verändert. Etwas in dir ist jetzt noch dasselbe wie vor fünf Minuten. Was ist jetzt noch präsent, das auch vor fünf Minuten präsent war?
Ich-BIN-HEIT. das fühlende Gewahr sein der ICH-BIN-HEIT ist weiterhin präsent. Ich bin diese immer gegenwärtige ICH-BIN-HEIT. diese ICH-BIN-HEIT ist jetzt präsent, war vor einem Augenblick präsent, war vor einer Minute präsent und war vor fünf Minuten präsent.
Was war vor fünf Stunden präsent?
Dieses Gefühl von Ich-Bin ist eine kontinuierliche, um sich selbst wissende und sich selbst erfahrende, sich selbst würdigende ICH-BIN-HEIT. Sie ist jetzt präsent, sie war vor fünf Stunden präsent. Alle meine Gedanken haben sich verändert, alle meine Körperempfindungen haben sich verändert, meine Umwelt hat sich verändert, aber Ich-Bin ist immer präsent, strahlend, offen, leer, klar, weiträumig, transparent, frei. Gegenstände haben sich verändert, doch nicht diese formlose ICH-BIN-HEIT. Diese offensichtliche und gegenwärtige ICH-BIN-HEIT ist jetzt ebenso präsent, wie sie vor fünf Stunden präsent war.
Was war vor fünf Jahren präsent?
So viele Dinge sind gekommen und gegangen, so viele Gefühle sind gekommen und gegangen, so viele Gedanken sind gekommen und gegangen, so viele Dramen und schrecken , so viel Liebe und Hass sind gekommen, eine Weile geblieben und gegangen. Aber eines ist nicht gekommen und auch nicht gegangen. Was?
Was ist das Einzige, was in deinem Gewahrsein jetzt präsent ist und von dem du erinnerst, dass es auch vor fünf Jahren präsent war? Dieses zeitlose, immer gegenwärtige Gefühl von Ich-Bin. Es ist jetzt ebenso präsent, wie es vor fünf Jahren präsent war.

Was war vor 500 Jahren präsent?
Alles was immer präsent ist, ist ICH-BIN-HEIT. Jeder Mensch fühlt diese selbe ICH-BIN-HEIT, denn sie ist kein Körper, kein Gedanke und kein Objekt. Sie ist nicht die Umgebung, sie ist nichts was wir sehen können, sondern viel mehr der immer gegenwärtige Seher, der immer existierende Zeuge all dessen was entsteht; in jedem Menschen, in der Welt, an jedem Ort, zu jeder Zeit, in allen Welten bis zum Ende der Zeit gibt es nur und immer diese offensichtliche und unmittelbare ICH-BIN-HEIT. Was sonst könntest du kennen und erfahren? Was sonst erfährt jede und jeder von uns? Es gibt nur und immer diese strahlende, um sich selbst wissende und sich selbst erfahrende, sich selbst fühlende, sich selbst transzendierende ICH-BIN-HEIT, ganz gleich, ob sie jetzt, vor fünf Minuten, vor fünf Stunden oder vor 500 Jahren präsent ist und war.

Was vor 5000 Jahren präsent?
Vor Abraham war Ich-Bin. Vor dem Universum war Ich-Bin. Dies ist mein ursprüngliches Gesicht. Das Gesicht, das ich hatte , bevor meine Eltern geboren wurden, das Gesicht, das ich hatte, bevor das Universum geboren wurde, das Gesicht, das ich hatte, bevor ich beschloss, eine weitere Runde Verstecken zu spielen und mich in den Dingen meiner eigenen Schöpfung zu verlieren.
Ich werde NIEMALS wieder so tun, als würde ich um meine eigene ICH-BIN-HEIT nicht wissen, sie nicht erfahren oder fühlen.
Und damit hat sich das Speil erledigt. Millionen von Gedanken sind gekommen und gegangen. Millionen von Gefühlen sind gekommen und gegangen, Millionen von Objekten sind gekommen und gegangen. Aber eines ist nie gekommen und nie gegangen: Das große Nicht-Geborene, das große Nicht-Sterbende, das den Strom der Zeit nie betritt oder verlässt, eine reine Präsenz jenseits aller Zeit, die in der Ewigkeit schwingt.
Ich bin diese große, offensichtliche, um sich selbst wissende und sich selbst erfahrende, sich selbst würdigende und sich selbst befreiende ICH-BIN-HEIT.
Vor Abraham war Ich-Bin.
Ich-Bin ist nichts anderes als Geist in der ersten Person, das höchste, sublime, strahlende, alles erschaffende Selbst des gesamten Kosmos, gegenwärtig in mir und in dir, ihm, ihr und ihnen - als die ICH-BIN-HEIT, die jede und jeder von uns fühlt.

Denn in allen bekannten Universen beträgt die Gesamtzahl aller Ich-Bin immer nur eins ist.

Ruhe immer als ICH-BIN-HEIT, genau die ICH-BIN-HEIT, die du im Augenblick fühlen, die nicht geborener Geist selbst ist, leuchtend als Du und in dir. Nimm auch deine persönliche Identität an - als dieses oder jenes Objekt, dieses oder jenes Selbst, dieser oder jener Gegenstand - und ruhe dabei immer im Urgrund von alledem, als die große vollkommen offensichtliche ICH-BIN-HEIT. Und dann steh auf und fahre fort mit deinem Tag in diesem Universum, in dem Ich geschaffen Bin und das Ich-Bin geschaffen hat.
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Kommentar:
Wenn das Herz zu voll ist, um sprechen zu können. Wenn es zu stark leuchtet, um sehen zu können, zu unendlich ist, um gehalten werden zu können und zu ewig, um berührt werden zu können, dann gibt es neue Arbeit, die getan werden muss, neuer Grund der entdeckt werden will und neue Freuden, die die diese Herzgeheimnisse erzählen. Doch das nur, weil es unmittelbar hier und jetzt ist, näher als dein eigener Atem, dir innerlicher als deine eigenen Gedanken und Geist, näher als sie alle. Dieses Dein Inneres, das jetzt diese Zeilen liest, die Welt betrachtet uns sich fragt, was das alles bedeutet, wenn "was das alles bedeutet" DU bedeutet. Nicht das DU, das gesehen werden kann, sondern das DU, das sieht.
Der Seher in dir ist der Zeuge dieser Seite und der gesamten Welt, die sie umgibt. Er schimmert und funkelt vor lauter aufgeregter Glückseligkeit, welche die Freiheit dieses und jeden Augenblicks tränkt. Eine brennende Freiheit, die sich emporschwingt und mit jedem Ausatem in die Unendlichkeit befreit. Die deine Wirbelsäule mit ihrer lichtvollen Intensität kitzelt, während sie von deinem Körper aufblitzt hinein in das große Jenseits. Gaben voller Mitgefühl, radikaler Vollkommenheit und strahlender Anteilnahme in sich tragend. Gaben von so enormem Umfang, dass dein Körper in Stücke bräche, versuchtest du auch nur sie zurückzuhalten. Du kannst diese Fülle jetzt spüren, die von innen gegen dich anstürmt bei dem Versuch sich auszudehnen. diese Freiheit, die dir gehört, wenn du nur beiseite treten und zulassen würdest, dass all das zum Durchbruch gelangt.
Und genau das passiert, wenn du ruhst und Zeuge bist von dieser und aller Welten, die mit Leichtigkeit in deinem eigenen Gewahrsein entstehen. Welten, die du selbst geschaffen hast. Mit jedem Sonnenaufgang und jedem Sonnenuntergang, während dieses strahlende Gestirn über den weiten Himmel und deiner eigenen transparenten Leere zieht.
Die große leuchtende Offenheit, die du bist, von Augenblick zu Augenblick, ist alles, was jemals ist. schau und siehe!
Was siehst du - ausser diesem Gewebe deines eigenen Selbst, diesem EINEN großen Geschmack deiner ursprünglichen Präsenz, die überall in der Welt erscheint. Ist diese Welt da draußen etwas anderes als das Gefühl von dir in diesem Augenblick?
Hör mir kurz zu:

Alles ist DU
DU bist leer.
Leer manifestiert frei.
Frei manifestieren ist selbstbefreiend.

Danke

(adaptiert - im Original von Ken Wilber in seinem Buch: "integrale vision")

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