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 2012 und was dann ?
joan Offline

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Beiträge: 574

27.10.2011 09:35
Weltbevölkerung Ende 2011 antworten

Weltbevölkerung

Basis: Ein Artikel aus Google News vom 27.10.2011 (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...,794039,00.html)

Wir sind jetzt sieben Milliarden

Sieben Milliarden Menschen werden am kommenden Montag auf der Erde leben - und das Wachstums geht weiter.

Es hat nur zwölf Jahre hat es gedauert, um eine weitere Milliarde Menschen auf die Welt zu bringen.
1999 hatte die globale Bevölkerung die Schwelle von sechs Milliarden überschritten. Am kommenden Montag, so die Prognose der Vereinten Nationen, fällt die Grenze zur siebten Milliarde. Die statistsiche Unsicherheit der Prognose liegt bei 0,5% (+-30 Millionen), was angesichts der schieren Masse wohl unwichtig ist.

In dieser Entwicklung sind alle Chancen und Probleme abzulesen, die das Bevölkerungswachstum mit sich bringt. Die Menschheit wächst aktuell um 80 Millionen Menschen pro Jahr, was in etwa der Bevölkerung Deutschlands entspricht. Der UNFPA geht davon aus, dass es bis zum Jahr 2100 mehr als zehn Milliarden Menschen geben wird.

Das wir heute länger und gesünder leben hat seine Preis darin, dass arme Länder mit Hunger und Armut konfrontiert sind, während die europäischen Staaten vergreisen. Desegen streiten sich die Statistiker: Je weiter man in die Zukunft blickt, desto größer klaffen die Ergebnisse auseinander: Wenn die Geburtenaten der bevölkerungsreichsten Länder nur ein wenig höher ausfallen als angenommen, könnte es bis 2100 gar 15 Milliarden Menschen geben. Mehr als doppelt soviel wie heute. Andere Annahmen liefern ein Bild, dass die Weltbevlkerung im Jahre 2100 bei 6,2 Milliarden sieht. Es die Langzeitprognosen erscheinen wie der Wetterbericht: vielleicht gibt es Regen, aber vielleicht auch nicht. Global gerechnet sinkt das Bevölkerungswachstum allerdings. In den sechziger Jahren lag es noch bei mehr als 2% pro Jahr, heute beträgt es nur noch ca. 1.1% Prozent.

Die durchschnittliche Lebenserwartung ist seit den fünfziger Jahren von 48 Jahre auf 68 Jahre gestiegen, während die Kinderzahl pro Frau im gleichen Zeitraum von 6 auf 2,5 gefallen ist. Auch die Säuglingssterblichkeit ist um 2/3 zurückgegangen und Massenimpfungen haben Kinderkrankheiten stark verringert.

Dies sind eigentlich positive Fakten. Doch sie führen in den Staaten, die die sich ein rasantes Bevölkerungswachstum nicht leisten können zu einer Behinderung der Entwicklung und zur Stablisierung der Armut. (Natürlich nur wenn man das etablierte System unverändert lässt)
Eine Zahl verdeutlicht das Dilemma: Die Bevölkerung Afrikas wird bis zum Jahr 2100 um 1 Milliarde auf ca. 3,6 Milliarden anschwellen. Bereits heute verhungern in Afrika mehr Menschen als sonstwo auf der Welt. In Europa wird der Scheitelpunkt bereits im Jahr 2025 mit 740 Millionen erreicht und hier gefährdeten niedrige Geburtenraten das Wirtschaftswachstum und die Sozialsysteme.

Das bekommt auch Deutschland zu spüren. Die Studie der Bertelsmann-Stiftung, erwartet, dass die deutsche Bevölkerung bis 2030 unter 80 Millionen fallen und 2060 nur noch 65 bis 70 Millionen betragen wird. Die Zahl der über 80-Jährigen werde bis 2030 bundesweit um fast 60 Prozent zunehmen und bis 2030 wird die Hälfte der Einwohner älter als 49 Jahre sein."

Heute sind 893 Millionen Menschen älter als 60. 2050 wird diese Zahl auf 2,4 Milliarden steigen. Gleichzeitig sind heute aber auch 43 Prozent aller Menschen jünger als 25 Jahre alt,das sind ca. 3 Milliarden!. Wieviele Milliarden Chancen ergibt das?

mein Kommentar:
Was haben wir Menschen davon, wenn wir versuchen immer länger zu leben und nicht bereit sind die dafür nötigen Systemänderungen vorzunehmen? Warum setzen wir Kinder in die Welt, wenn wir ihnen gleichzeitig die Chancen auf ein menschenwürdiges Dasein nehmen? Und ich meine damit nicht die sogenannte zivilisierte Welt, sondern die jungen Menschen, die in den "Entwicklungsländern" tatsächlich verhungern, während sich die Greise in den reichen "Nationen" damit vergnügen ihre satten Profite in Form von Euro-Rettungs-Schirmen zu sichern. Wie pervers muss die Welt noch werden? Und bitte, komme mir keiner mit dem Argument wir helfen doch wo wir können. Diese Hilfe ist ein Bärendienst, der nur über verdeckte Hintertüren wieder Gewinne beschert oder Probleme löst, die wir hier bei "uns" nicht mehr haben wollen/dürfen (Wie die Beseitigung von Elektronik-Schrott). Warum schämen wir uns nicht einfach, dass wir das Verhungern von Millionen Leben zulassen? Wieviele Leben ist eine Bank wert?

alles liebe
Joan

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