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Joan's Forum

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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 416 mal aufgerufen
 Erleuchtung
joan Offline

Moderation


Beiträge: 574

22.12.2005 20:48
Reflexionen antworten

Eine der Machenschaften, denen wir verfallen sind ist: alles erklären zu wollen. Jedes Ding, jede Erfahrung, ja jedes Gefühl muß irgendwie logisch begründbar sein. Daher kommt die Komplexität. Ohne Gedanken gibt es keine Komplexität. Sie ist weg, denn die Schöpfung ist einfach (lies die letzten 4 Worte noch einmal langsam )

Diese Sucht nach Reflexion, nach Kommunikation auf Teufel komm raus ist eine der Ursache für unser kompliziertes Leben. Wenn Du einen Stein, eine Blume, eine Ampel, einen Menschen, einen Unfall(?) einfach betrachtest, auf dich wirken lässt, dann erschließt sich dir sein SINN - ohne dass du irgendwas gedacht hast.
Natürlich muß man das üben!
unsere Bewertungsmuster sind ganz stark. da ist Moral und ein sogenanntes Empfinden vob Gut und Böse, und das was man macht und was nicht usw. Das ist aber alles von Zeugung an angelernt. Letztlich nur ein regelwerk um die Welt, die du kennst aufrecht zu erhalten.

Willst du Gott kennenlernen, musst du dich von all dem verabschieden. hier komm ich wieder auf Horus s: Bist Du bereit.... Frage zurück. Es ist die perönliche Entscheidung eines Menschen ob er sich glücklich fühlen will oder nicht. er programmiert sich selbst für die Erfahrungen, die er machen will. (hast Du das nicht gewusst?)

Die gleichen Methoden, die in der Affirmation und Visualisierung angewendet werden, benutzt die Welt um dich herum jeden Tag, jeden Augenblick und zwar in 3D, direkt und mnchmal schmerzhaft. Deswegen glaubst Du das das alles so sein muß, wie es ist.......

Es ist an dir, sich der Tätigkeiten, Gedanken und Glaubensätze bewusst zu werden, die dazu führen, dass du den ganzen Mist erlebst, den du erlebst. Und ich sage dir aus eigener Erfahrung: es ist nicht einfach und es funktioniert nicht immer - aber immer öfter! Deshalb ist die Entscheidung dahin so wichtig.

Der freie Wille ist Fluch und Segen zugleich. Was von beiden du erlebst ist deine persönliche Präferenz und wird von niemandem bewertet. Du kannst ein Leben des Segens wählen und dich danach verhalten, oder eben auch nicht.

Das alles ist aber nur begreifbar, wenn du akzeptierst, das du nur einen Bruchteil von dem bist, was du wirklich bist. Wie kann das kleine Teil, das Ganze erkennen? indem es aufhört sich als das kleine Teil zu definieren und seine Ängste ablegt, die da heissen: dars darf ich nicht, das kann ich nicht, dazu bin ich nicht in der Lage, dazu bin ich zu dumm, zu schwach.

Ich sage dir: Du kannst alles, was du willst, denn du wirst nur wollen was du auch kannst. Dafür sorgen schon deine höheren Seelenfunktionen. jedoch wirst du nicht glauben was du alles kannst!

.... und zum Schluß noch ein Bonbon: Mit Worten sind diese Erfahrungen nicht zu lernen. Das geht nur durch LEBEN in der Beschränktheit dieser Welt. Durch fühlen, tun, fühlen, tun, fühlen, tun ......
Das gilt für alle Bücher, Foren , Filme etc und seien sie auch noch so gut gemeint. Worte sind Reflektion und als solche eine abstrakte Angelegenheit, die mit dem leben in der Welt kaum etwas zu tun haben. Gott ist ein direkter Lehrer, der streichelt und haut zu - manchmal gleichzeitig. Aber seine Absicht ist immer Liebe in seinen Engeln zu erwecken.

alles liebe
Joan

uschi Offline




Beiträge: 44

11.06.2006 08:38
#2 RE: Reflexionen antworten

erleuchtung heißt nicht, dass du irgendwo hingehst, sondern dass dieses irgendwo zu dir kommt.
es ist kein ort, den man besucht und sich dann wehmütig daran erinnert, wohin es einen zurückzieht. es ist kein besuch, den du der wahrheit abstattest, sondern das erwachen der wahrheit in dir selbst. kein flüchtiger zustand von bewußtheit, sondern die bleibende erkenntnis der wahrheit - dauerhaftes, non-duales bewußtsein. es ist kein ort, den man von hier aus besucht, im gegenteil: das HIER ist ein ort, den man von dort aus besucht.

Jed McKenna

joan Offline

Moderation


Beiträge: 574

11.06.2006 14:07
#3 RE: Reflexionen antworten

Da ist weder Hier noch Dort,
noch Wer und Irgendwo.
Auch Nicht-Hier und Nicht-Dort,
noch Nicht-Wer und Nicht-Wo existiert.
Das ICH ist eine große Leere,
ohne Eigenschaften, die benannt werden könnten.
(sat Chi ananda)[

Jedes Wort spaltet ein neues Objekt aus jener
unsagbaren Leere und lässt es in Deinem Bewusstsein erscheinen,
verstellt Dir die Erfahrung jenes vollkommen Unsäglichens.
Alle Objekte - vom Gedanken bis zum Ding - sind die Jonglierkugeln
Deiner Existenz, mit denen Du Dich vom Ursprung trennst und Dir
ein individuelles Sein einbildest.

Wach auf!



alles liebe
Joan

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