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Joan's Forum

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joan Offline

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Beiträge: 574

29.05.2014 11:56
Ein Facebook-Dialog über das Forentitelbild antworten

A:
Was ist dort zu sehen? Was passiert gerade? Der "Dimensionswechsel" müsste doch weltweit spürbar sein?

J:
Das Denken in Dimensionen entspringt dem, im weltlichen fixierten Bewusstsein.
Das Denken in Prozessen entsteht im, im Weltlichen fixierten Bewusstsein.
Das allem innewohnende Bewusstsein kennt weder Prozesse noch Dimensionen, sondern ist in sich selbst Einheit und Ganzes.
Das einheitliche Ganze, obwohl es im weltlichen fixierten Bewusstsein als tausendfache Form erscheint, ist immer und zeitlos das GANZE.
.... und es ist gut, dass dein Verstand daran verzweifelt ....

A:
....verzweifelt ist gut…
Wenn ich nicht offenbar parallel die Fähigkeit geschenkt bekommen hätte still zu sein…
Würde ich jetzt wohl Haldol o.ä. schlucken und mich einweisen lassen. Oder in Anbetracht
dessen was ich erfahre, sicher auf der Stelle Tod umfallen!!!
Das ist jenseits von Wahnsinn, mein Verstand zerbricht, ich löse mich auf,
die Realität kommt in mir zur Explosion! Das hat mir so keiner gesagt…
Ich bin durch die dunkelste Hölle gegangen, erschüttert bis tief in die Seele.
Aber dann ist da die Stille… da ist zeitloser Frieden.
Und dann das Ahhh… mich gibt es gar nicht, da ist nur das Ganze!
Ich bin dankbar und ich freue mich darauf laufen zu lernen.
Ach ja... hätte ich dies nicht gekannt, wäre ich bestimmt verrückt geworden...
aber vielleicht bin ich es auch, das mag sein. Aber dann ist es mehr als fantastsich!
Und was soll das schon sein... Realität??? Sowas kann es gar nicht geben!

J:
Wenn es richtig ist, passiert nichts weiter als ein gigantischer Schreck,
der dir in die Glieder fährt und im Ausklingen deines Zitterns erkennst du die Wahrheit.

A:
Ja der Schreck ist gigantisch! Ich zittere noch ganz schön... Das es richtig ist, das hoffe ich.
Aber ich habe auf meinem Weg immer dem Leben vertraut und das werde ich auch weiterhin.
Zurück geht es nicht mehr und dann geht es eben immer weiter. Was kommt das kommt, was ist das ist.
Ich denke jetzt oft an die Geschichte, wo ein Mensch nach dem Tod mit Gott redet. Sie betrachten sein
Leben anhand von Fußspuren in der Wüste. Immer zwei Paar Fußabdrücke nebeneinander, die des Menschen
und die von Gott... Doch was ist das? Fragte der Mensch. Dort wo es mir am schlechtesten ging,
dort sehe ich nur ein Paar Fußspuren, wo warst du da? Gott, wo warst Du, als ich dich am meisten
gebraucht habe? "Oh... sieh genauer hin... Dort habe ich dich getragen."

J:
Sind wir nicht immer getragen? Glaubt nicht nur unser weltlicher Verstand, dass es anders ist und
er derjenige welcher ist? Das Loslassen von Üb-Erzeugungen hört nicht auf, bis alles Geübte
dahingeschmolzen ist. Bis es soweit ist überkommen uns immer wieder die Zweifel, das große
Zittern - doch sie nehmen mit zunehmender Einsicht deutlich ab. Wenn wir die Liebe in allem erkennen,
erkennen wir den Schöpfer und uns Selbst in einem Augenblick. Das ist der schwerste und gleichsam
glücklichste Augenblick der gesamten Existenz! Dann tanzt die Schöpfung vor Freude und niemand ist
mehr da, der es beobachten könnte.

A:
Ja! Ich wollte mit dieser Geschichte auch keine Dualität ins Spiel bringen. Vielmehr die Erfahrung,
dass wir nicht tiefer fallen können, als in unser eigenes Sein. Wir sind immer getragen und doch mühen
wir uns seit Jahrtausenden ab. Aber scheinbar lässt uns nur dieser Überlebenskampf in die vertikale
Einheit erwachen. Interessanterweise ist es das Gleiche, ob da niemand mehr ist und nur das Ganze
oder ob "ich" das Ganze bin. Das Ich verschwindet und auch Gott verschwindet. Aber sobald ich mein
Mind berühre, also mit dem Verstand nachdenke, ist es fort, bin ich fort... Nur in der Stille, im
JETZT wird gesehen. Das Erkennen der Wahrheit als wahrhaftig, die Auflösung der Identifikation,
der Überzeugungen, der Einsturz des gesamten Gebäudes ist wohl das Schmerzhafte. Ich bin ganz
froh das es nach und nach vonstatten geht. Irgendwie auch ein "fall without distance".
Ich bin immer noch hier und ich bin dankbar. Auch gibt es so viele "Helfer" in dieser relativen Realität.
Auch Du hast mir so sehr geholfen lieber Hans, ich bin so froh, dass Du Teil der Schöpfung bist!
Da ist einfach Entzücken und ein Lächeln... Danke

alles liebe
Joan

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