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Joan's Forum

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 Wissenschaft oder Religion
joan Offline

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Beiträge: 574

22.03.2015 18:36
Gnostiker antworten

Die Gnostik ist älter als das Christentum und stellt eine Art westliche Interpretation der Veden dar. Die Essener verbreiteten gnostisches Wissen zur Zeit Christi Geburt und traten zu diesem Zeitpunkt in die Öffentlichkeit traten, um Christen vor der Glaubenslehre der Erlösung durch eine externe Gottheit zu warnen.

Gnostiker kritisierten das Konzept eines Heiland bzw. Retters des Christentums, weil sie darin eine Form der psychologischen Kriegsführung sahen: Wenn die Menschheit einer Rettung von außen bedarf, kann sie nicht wirklich die Verantwortung für das eigene Leben tragen, denn sie kann sich ja nicht aus eigener Kraft retten. Durch die Akzeptanz der Erbsünde wurde den katholischen Christen beigebracht, bereits von Geburt an verdorben zu sein und selbst nichts dagegen tun können. Schuld ist immer schon ein klassisches Machtwerkzeug gewesen.
Gnostiker waren strikt gegen diese machtpolitischen Tricks, denn sie führt zur Verherrlichung des Opferdaseins und indoktriniert das Durchleben von Leid als erlösende Wirkung.

Im christlichen Glaubenssystem hat ein männlicher Gott die Welt erschaffen und nur die Priester der Kirche waren in der Lage mit Gott zu kommunizieren. Gnostiker sehen darin eine Verhaltenskontrolle der Bevölkerung: Befehle, welche die Priester angeblich direkt von Gott empfangen, müssen schließlich befolgt werden.


Der Gnostischer Schöpfungsmythos

Der gnostische Schöpfungsmythos sieht im Planeent Erde ein bewusstes Wesen. Lange bevor die Erde entstand, schufen zwei Götter namens Christos und Sophia eine neue Welt. Sophia (Weisheit) war von ihrer eigenen Schöpfung so fasziniert, dass sie spontan in ihre eigene Schöpfung eintauchte. Dieses Eintauchen eines Gottwesens in die eigene Schöpfung führt aber zu einem Nebeneffekt, denn das Gottwesen kann nicht als Ganzes eintauchen. Es spalten sich die unerwünschten Teile ab und so entstand eine Spezies von Geistwesen die "Archonten".
Sie stellen die seelenlosen, strikt rationalen Anteile des Gottwesens "Sophia" dar, die als eine Art Missgestaltung anzusehen sind. Die Archonten sind hierarchisch organisiert und gelten als von einem Wesen angeführt, dem Demiurg. Der Demiurg hält sich selbst für den Schöpfer des Universums.
Dieser verrückte, zurückgebliebene Teil des Gottwesens "Sophia" erschuf nun das Sonnensystem bis auf den Planeten Erde. Die in ihre Schöpfung eingetauchte Sophia verwandelte sich selbst in einen Planeten. Sie wurde dadurch aber in der materiellen Welt des Demiurg festgesetzt. Ihre Gefühle, Trauer und Irritation verwandelten sich dabei in die lebenden Elemente des Planeten Erde und der Biosphäre. Während die Erde nun aus ihrer ursprünglich geistigen Form immer materieller wird, entsteht eine Vielfalt an Lebensformen über die Sophia aber keine Kontrolle mehr hat.
Christos erkennt die verzweifelte Lage Sophias und beschließt einzugreifen.Dieser Eingriff führte zu einer bleibenden Veränderung im Biosphärenfeld der Erde, stellte aber ein gewisses Maß an Ordnung wieder her. Sophia befindet sich somit in dieser Welt, die sie selbst ins Dasein geträumt hat und beginnt ein göttliches Experiment auszuleben: Die Entwicklung menschlicher Innovation.......
(Wer mehr will muss googeln: Katharer, Templer, Gnostiker)

alles liebe
Joan

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